Der Energieausweis

Ob Bedarfs- oder Verbrauchsorientierter Energieausweis. Ich bin für Sie immer der richtige Ansprechpartner zum Thema Energie sparen. Finden Sie mehr heraus über den Energieausweis.

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Wo kann ich selber einsparen ?

So kann im Haushalt Energie gespart werden

Die tatsächliche Energiemenge, die von Haushalten bezogen wird, ist im Gegensatz zu verbreiteten Ansichten nicht gering - schon ohne den Verbrauch der PKW verwenden die Haushalte in Deutschland etwa 30% der Endenergie. Hier kann schon durch einfache, wenige Änderungen viel bewirkt werden, da die „typische" Haushaltstechnik aus historischen Gründen energietechnisch oft extrem ineffizient konstruiert wird. An zweiter Stelle steht die Warmwasserbereitung. Einsparpotentiale ergeben sich durch die Verringerung des Warmwasserverbrauchs und eine effizientere Bereitstellung. Beispiele: Wasser sparende Duschköpfe, Temperatur von Warmwasserspeichern verringern, Einsatz moderner Warmwasser-aufbereitungen, thermischer Solaranlagen, Wärmepumpe. Das Trocknen der Wäsche im Freien an der Leine erfordert gar keinen zusätzlichen Energieaufwand. Viel Strom wird auch in der Küche und durch Computer verbraucht. In der Küche wird bei Erwärmung der Speisen durch einen konventionellen Herd sehr viel Wärme an die umgebende Luft abgegeben, der Kühlschrank ist eine weitere Wärmequelle, wobei hier schon eine bessere Standortwahl und gute Belüftung der Rückwand eine Energieeinsparung bringen kann. Gute Neugeräte sparen gegenüber dem Durchschnitt 50 bis 75% Strom ein. Eine weitere Energiesparmöglichkeit im Haushalt ist die Bevorzugung von Leuchtdioden und Leuchtstoffröhren gegenüber ineffizienten Glühlampen. Moderne Computersysteme sind oftmals für die Benutzung als reines Schreibgerät völlig überdimensioniert, so dass ein Großteil der Energie dafür genutzt wird, Bauteile zu versorgen, die der Benutzer selten oder nie benutzt. Achten Sie bei Neukauf von Haushaltsgeräten auf die Energieeffizientklasse! (falls Sie das nicht schon tun) Durch das vollständige Deaktivieren von Geräten mit Stand-by-Funktion hingegen spart ein Durchschnitts-haushalt maximal 3% des elektrischen Stroms ein. Konventionelle Steckernetzteile sollten durch elektronische ersetzt werden.

Ein bewussterer Umgang mit Strom kann die Stromrechnung trotz der angekündigten Preiserhöhungen senken. Wunder dürfen sich Verbraucher zwar nicht erwarten, doch bereits einfache Maßnahmen wie Energiesparlampen sorgen für spürbare Entlastung. Das rät der Bund der Energieverbraucher in Rheinbreitbach. Nach dessen Angaben geben die Haushalte in Deutschland durchschnittlich 600 Euro pro Jahr für Strom aus.


Etwa ein Viertel davon lässt sich nach Schätzung der Experten einsparen. Den größten Posten auf der Stromrechnung machen die zahlreichen Kleingeräte im Haushalt sowie Kühl- und Gefriergeräte aus. «Bei Kühl- und Gefriergeräten sollte unbedingt auf die Energieeffizienz-Klasse A+ oder A++ geachtet werden», rät Aribert Peters, der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher. Die neueste Gerätegeneration frisst wesentlich weniger Strom als ihre betagten Vorgänger. Auch wenn der Anschaffungspreis für die besonders sparsamen Geräte etwas höher ist, lohne sich diese Investition langfristig: «Über die Jahre summiert sich der Mehrverbrauch.» Auch die Anschaffung der auf den ersten Blick wesentlich teureren Energiesparlampen, rechne sich. Diese halten nicht nur wesentlich länger, sondern verbrauchen lediglich einen Bruchteil des Stroms, den eine gewöhnliche Glühbirne benötigt. Dennoch verwendet derzeit etwa ein Drittel der deutschen Haushalte noch überhaupt keine dieser Energiesparleuchten. Ebenfalls viel Strom gespart werden kann beim Waschen: Für einen 60-Grad-Waschgang wird nur halb soviel Energie benötigt wie für eine Partie Kochwäsche. Grundsätzlich sollten außerdem Wasch- und Spülmaschine sowie der Trockner immer nur voll beladen benutzt werden, «Eine ganze Menge Energie verbraucht auch der Stand-by-Modus etwa beim Fernseher», warnt Peters. Entsprechend sollten TV- oder Stereoanlagen immer ganz ausgeschaltet werden. Und bei Geräten, die keinen Netzschalter besitzen - beispielsweise manche Radios und einige Halogenlampentrafos - hilft nur eines: einfach den Stecker herausziehen.


Ein oft viel größerer Fehler wird bei den Einstellungen der Heizungsregelung von modernen Kesseln gemacht. Diese Anlagen werden witterungsgeführt und mit einem Außenthermostaten geregelt. Die hierfür zuständige s.g. Heizkurvenregelung ist in den seltensten Fällen richtig angepasst, d.h., zwar der entsprechenden Klimazone angenähert, aber die viel wichtigeren persönlichen und örtlichen Verhältnisse sind nicht berücksichtigt. Dieses hat zur Folge, das laufend an der Regelung herum gestellt wird, da es mal zu warm und mal zu kalt ist. Wie die richtige Einstellung gefunden wird, ist Bestandteil einer Vor-Ort-Beratung.


Und noch ein Wort zum richtigen Lüften.

Jeder Bewohner verursacht pro Tag durch Duschen, Kochen, Waschen, Wäsche trocknen oder Atmen rund 2,5 - 3,5 l Wasserdampf. Der muss rasch abgeführt werden. Höhere Luftfeuchtigkeit führt zur Kondensatbildung und zwar umso mehr, je niedriger die Temperatur ist. Der Grund: das Fassungsvermögen der Luft für Wasserdampf ist stark temperaturabhängig. Die Kondensation beginnt an den kälteren Stellen wie z.B. an Fensterscheiben oder Wänden und führt zu Schimmelbildung. Dieses Kondenswasser wirkt wie destilliertes Wasser, es kann Nährstoffe aus den Farben oder dem Tapetenkleister herauslösen und Nahrung für Schimmelsporen liefern. Auch Milben gedeihen bei höherer Luftfeuchtigkeit. Das Absenken der Luftfeuchtigkeit senkt auch den Energieverbrauch, da trockene Luft rascher erwärmt wird. Im Umkehrschluss benötigt man in feuchteren Räumen mehr Energie: bei „feuchten" Wänden steigt die Wärmeleitfähigkeit und der sogenannte k-Wert an [Unter dem k-Wert versteht man den Wärmedurchgangskoeffizient. Er wird benötigt, um den Wärmebedarf eines Gebäudes zu berechnen). 1% mehr Materialfeuchtigkeit reduziert den Dämmwert um 5 %. Zusätzlich kann es bei feuchten Wänden im Raum zu Verdunstungsvorgängen mit unangenehmer Verdunstungskälte kommen. Im Sommer ist Lüften kein Problem - Fenster auf und frische Luft rein. Aber im Winter gehen wir in unseren optimal gedämmten Wohnungen sparsam mit der teuer erwärmten Luft um. Die Folge sind Schimmel, Feuchtigkeitsprobleme und verminderte Dämmwerte in den Wohnungen. Wie können Sie Ihre Wohnung gut, richtig und sparsam lüften?

Richtig Lüften
Beim richtigen Lüften wird die Luft schnell ausgetauscht, aber Möbel und Wände kühlen nicht aus! Deshalb ist im Winter das so genannte Stoßlüften die sparsamste Art der Lüftung. Morgens und abends die Fenster für 5 - 8 Minuten ganz weit öffnen und das Heizungsthermostat dabei auf 0 stellen. Noch schneller ist das Querlüften, aber das vertragen viele Bewohner, Haustiere und Zimmerpflanzen nicht so gut. Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer, in denen sich Personen aufgehalten haben, für 2 - 4 Minuten lüften. Die beliebte Dauerkippstellung ist in der Übergangszeit wirkungslos, da wegen des geringen Temperaturunterschiedes kaum ein Luftwechsel stattfindet. Im Winter wird aber viel Heizenergie verschwendet, da bei Kälte die einströmende Luftmenge unterschätzt wird. Dazu kommt es an den ständig unterkühlten Bauteilen um das Fenster herum zu Kondensationen.
  • Je dichter die Fenster sind und je besser gedämmt das Haus ist, desto mehr muss gelüftet werden.
  • Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden.
  • Je mehr Personen im Hause sind, und je mehr gearbeitet wird, desto öfter muss gelüftet werden. z. B. braucht eine Wohnung mit einer Größe von 80 m2 und einer Höhe von 2,50 m [= 200 m3 und 3 Personen = 2100 m3 Luftverbrauch/ 24h] über 10 mal einen Luftaustausch.
  • Je mehr Pflanzen im Haus sind, desto mehr muss gelüftet werden.
  • Je kälter die Außentemperatur desto kürzer kann gelüftet werden. 1m3 Luft kann bei 20°C ca. 23 g Wasser (= 100% relative Luftfeuchtigkeit) aufnehmen, bei -10°C sind es nur noch 2 g. Deshalb kann die trockene kalte Luft, wenn sie im Haus erwärmt wird, viel Wasser aufnehmen und die Raumfeuchte rasch absenken.
  • Lüften Sie nur, wenn die Zimmer auch benutzt werden. Bei nicht belegten Räumen genügt die „Selbstlüftung" durch Fugen zur Lufterneuerung, falls das Gebäude nicht zu stark gedämmt und abgedichtet ist.

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